UND – unterdieleutegehen

Es ist soweit! Vor ein paar Tagen ist die 4. Ausgabe des UND in den Druck spaziert. Wir waren nervös, angespannt und aufgeregt. Aber auch glücklich, stolz und zufrieden. Dank euch ist es uns gelungen etwas ganz Besonderes zu schaffen – ein weiteres Heft für Alternativen, Widersprüche und Konkretes. Wir finden es ist uns gut gelungen und freuen uns deshalb mit euch auf unser gemeinsames Werk anzustossen!

Kommt und feiert mit uns am Freitag, den 6. April um 19:30 im Max Standard (Anichstraße 2, Innsbruck) 

Es wird präsentiert, gelesen und kredenzt. Es wird ein feiner Abend in gemütlicher Atmosphäre.  

Lasst euch dieses spektakuläre Heft nicht entgehen und bewundert, was sich fast 50 Beitragende auf über 100 Seiten zum Thema unterdieleutegehen überlegt haben.

Wir freuen uns auf euch!
Soli, Johanna, Christina, Karin, Julie und Stefan


Du bist nicht aus Innsbruck oder kannst nicht vorbeikommen?
Schick uns eine Mail an undheft[at]diebaeckerei[dot]at und wir schicken das UND gerne zu dir nach Hause.



Thema der 4. Ausgabe: unterdieleutegehen

So kannst du doch nicht unter die Leute gehen!

Grantig, mit ungebuegeltem Gesicht oder zerknitterter Sonntagshose. Oder noch schlimmer: wuetend, mit verhuelltem Gesicht und ohne Hose? Was darf man? Was ist gesellschaftsfaehig und wer bestimmt das? Was ist Gesellschaft und wozu brauchen wir sie?

Gep­flegt, urban, motiviert, optimiert, praesent, offen, vernetzt, fit, authentisch und weizenfrei aufgezogen sollte er sein, der moderne Mensch. Was passiert, wenn er sich nicht an Normen haelt? Unter den Leuten werden wir sichtbar, verwundbar und angreifbar – wir koennen eingreifen, mitwirken und gestalten. Wie gehen wir damit um? Wie gehst du damit um? Wo bist du sichtbar?

Analoge Einsamkeit und digitale Popularitaet. Schoener Anschein, inszenierte Authentizitaet und von Direktmarketing gesteuerte Meinungen. Ist das unsere Realitaet? Stimmt das virtuelle Selbst noch annaehernd mit dem analogen ueberein und wenn nicht, was macht das? Individualitaet lautet das momentane Ziel – Austauschbarkeit der realistischere Bestimmungsort. Macht es nicht ohnehin mehr Sinn zu kooperieren und Gemeinsamkeiten zu finden, anstatt unverwechselbar hervorzustechen?

 

Impressum der 4. Ausgabe

Herausgeber Verein UND-Heft (ZVR 1446139321)
Dreiheiligenstraße 21a, 6020 Innsbruck
Redaktion Christina Mölk, Johanna Mölk, Stefan Österreicher,
Julia Scherzer, Karin Vandory
Layout und Gestaltung Christina Mölk, Johanna Mölk
Gestaltung Inserate Isabel Peterhans, Natalia Bzdak, Martina Walther
Coverbild Nadine Redlich
Lektorat Stefan Österreicher, Lukas Hacksteiner
Sponsor*innenbetreuung Asolcija Mamaril
Druck Grasl Druck & Neue Medien GmbH
Auflage 1000 Stück – Erscheinungsjahr 2018

Hinweis Für eingesandtes Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Für die Inhalte sind die jeweiligen Verfasser*innen selbst ver­antwortlich. Die Redaktion versucht, unterschiedlichen Meinungen Raum zu geben, auch wenn diese nicht in jedem Fall der ihren entsprechen.

Geschlechtergerechte Sprache Das Finden einer geschlechtergerechten Sprache ist uns ein großes Anliegen, wenn es auch niemals perfekt sein kann und immer wieder heftig diskutiert wird. Der verwendete Gender*stern symbolisiert alle Geschlechterentwürfe, die sich nicht dem Weiblichen oder Männlichen zuordnen können, und schließt damit auch jene ein, die sich nicht als männlich oder weiblich definieren. Es ist für uns ein Kompromiss, mit einem relativen Maximum an Inklusion. Davon ausgenommen sind lyrische Texte und Kurzgeschichten, die aus stilistischen Überlegungen heraus von uns nicht verändert werden.

Dankeschön Walter Groschup, Simone Höllbacher, Julia Mölk,
Gudrun Pechtl, Patrick Redolfi

Dieses Heft wurde auf vollkommen bio­­logisch abbaubarem Apfelpapier gedruckt. Es wird aus Apfelresten hergestellt, die bei der industriellen Verarbeitung von Äpfeln anfallen. Der zellulose­haltige Trester wird getrocknet, zermahlen und zusammen mit chlorfrei gebleichter Zellulose zu Papier weiterverarbeitet. So wird aus industriellem Abfall, der normalerweise verbrannt oder entsorgt wird, ein neuer Rohstoff gewonnen. Produziert wird Cartamela von frumat in Bozen, Südtirol.