UND #4 – unterdieleutegehen

Es ist wieder soweit, und ihr seid dabei, seid im UND unter die Leute gegangen, habt Türen aufgestoßen, euer Innerstes enthüllt und eure Gedanken geteilt. Jetzt ist es da, es ist schön und es ist bunt. Über 100 Einreichungen hat das Thema diesmal aus euch herausgekitzelt.

Wir fragten nach, was heutzutage in Gesellschaft erlaubt ist und wie ihr mit diesen Normen umgeht. Wir orteten viele Widersprüche und Konflikte in dieser Thematik, im Spannungsfeld zwischen Sein und Schein, Wollen und Sollen, Individuum und Kollektiv. Tatsächlich stießen wir auf viel Unbehagen, manch Düsteres kam zum Vorschein, doch auch Lichtes.

Holt euch das UND #4! Seht, lest und schaunt, was sich rund 50 Beitragende auf über 100 Seiten zum Thema überlegt haben.

UND #4 gibt es hier >> unsere Vertriebsstellen

UND #4 gibt es per Mail an >> undheft[at]diebaeckerei[dot]at

UND das Poster #4 >> nummeriert, signiert & gerahmt


Der Release des UND #4 im Max Standard:

So kannst du doch nicht unterdieleutegehen!

Grantig, mit ungebügeltem Gesicht oder zerknitterter Sonntagshose. Oder noch schlimmer: wütend, mit verhülltem Gesicht und ohne Hose? Was darf man? Was ist gesellschaftsfähig und wer bestimmt das? Was ist Gesellschaft und wozu brauchen wir sie?

Gep­flegt, urban, motiviert, optimiert, präsent, offen, vernetzt, fit, authentisch und weizenfrei aufgezogen sollte er sein, der moderne Mensch. Was passiert, wenn er sich nicht an Normen haelt? Unter den Leuten werden wir sichtbar, verwundbar und angreifbar – wir koennen eingreifen, mitwirken und gestalten. Wie gehen wir damit um? Wie gehst du damit um? Wo bist du sichtbar?

Analoge Einsamkeit und digitale Popularität. Schöner Anschein, inszenierte Authentizität und von Direktmarketing gesteuerte Meinungen. Ist das unsere Realität? Stimmt das virtuelle Selbst noch annähernd mit dem analogen überein und wenn nicht, was macht das? Individualität lautet das momentane Ziel – Austauschbarkeit der realistischere Bestimmungsort. Macht es nicht ohnehin mehr Sinn zu kooperieren und Gemeinsamkeiten zu finden, anstatt unverwechselbar hervorzustechen?